Brandbekämpfung- Geräte die hier gezeigt müssen nicht zwangsweise nur für die Brandbekämpfung eingesetzt werden, sondern können unter umständen auch für andere Einsatzarten eingesetzt werden.

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Wärmebildkamera

Mit der Wärmebildkamera lassen sich versteckte Glutnester z.B. im Dachstuhl entdecken. Bewusstlose Personen können mit der Wärmebildkamera im dichten Rauch schneller gefunden werden. Das Gerät eignet sich auch um Füllstände von z.B. Fässern festzustellen.

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Mehrzweckstrahlrohr

Strahlrohre gibt es in verschiedenen Größen. Die gängige Größe C liefert 100 Liter Wasser in der Minute. Ein B-Strahlrohr hingegen hat eine Wasserdurchflussmenge von 400 Litern pro Minute. Mit dem Hebel kann man zwischen Vollstrahl, Wasser halt und Sprühstrahl umstellen.

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Hohlstrahlrohr

Diese Strahlrohre werden bei den Feuerwehren jüngst immer mehr beschafft, weil sie gegenüber den Mehrzweckstrahlrohren taktische Vorteile haben. So kann an ihnen die Durchflussmenge in mehreren Stufen verstellt werden. Kleine Wassermengen können abgegeben werden um Wasserschäden zu verringern und bei Bedarf können größere Wassermengen abgegeben werden, ohne dass umständlich ein Mundstück abgenommen werden muss. Im Innenangriff helfen Sie dem Trupp sich besser vor einem Flash-over zu schützen, da sehr schnell und stufenlos von Vollstrahl auf Spühstrahl mit einer Handbewegung umgestellt werden kann, bis zur sogenannten Mannschutzbrause. Je nach Modell gibt es sie mit und ohne Handgriff und mit Durchflussmengen zwischen 20 und 500 Liter pro Minute.

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Standrohr

Standrohr und Unterflurhydrantenschlüssel.
Damit an der Einsatzstelle genügend Löschwasser zur Verfügung steht, existieren innerhalb der Gemeinden Wasserleitungen mit Hydranten. Es gibt Oberflurhydranten, die frei stehend im Gelände sich befinden und an diese direkt Schlauchleitungen angeschlossen werden können. Dann gibt es noch die Unterflurhydranten, die wie der Name schon sagt, sich unter der Erde befinden. Für diese benötigt die Feuerwehr das Standrohr, welches in die Kupplung des Unterflurhydranten eingedreht wird und einen Unterflurhydrantenschlüssel, mit welchem man den Hydranten öffnet.

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Zumischer

Mit dem Zumischer wird dem Wasser das Schaummittel aus einem Schaummitteltank oder Kanister zugeführt. An dem Zumischer lässt sich die prozentuale Zumischung des Schaummittels bestimmen und regeln.

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Schaumrohr

Bei Bränden, bei denen das Feuer erstickt werden muss, kommt Löschschaum zum Einsatz. Dazu sind spezielle Schaumrohre nötig.
Das Schaummittel wird mit Hilfe des Zumischers, dem Wasser zugeführt .Am Schaumrohr wird zu dem Wasser-Schaummittelgemisch noch Luft hinzugeführt, wo dann der Schaum entsteht. Der Einsatzleiter entscheidet, ob mit Leicht- (mit viel Luftzusatz), Mittel- oder Schwerschaum (mit wenig Luftzusatz) gelöscht wird.

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Schaummittel

Schaummittel kann bei Bränden der Klasse A (feste Stoffe) und B (flüssige Stoffe) als Netzmittel dem Löschwasser mit dem Zumischer zugeführt werden. Dadurch hat das Löschwasser nicht nur eine kühlende, sondern auch eine erstickende Löschwirkung. Es wird teilweise in festverbauten Fahrzeugtanks als auch in tragbaren 20 Liter Kanistern mitgeführt.

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Leichtschaumgenerator

Der Leichtschaumgenerator wird zur Erzeugung von einem sehr leichten Löschschaum eingesetzt. Zusammen mit einer Zuführung eines Schaum-/Wassergemischs über einen Zumischer. Über einem Ventilator wird der erzeugte Luftstrom mit dem Schaum-Wassergemisch in groß dimensionierte Schläuche gedrückt. Die hohe Verschäumungszahl von bis zu 1000 lässt feine Schaumblasen aus den Schläuchen austreten, ähnlich Seifenblasen, die eine feine Netzhaut über die brennenden Stoffe legen und das Feuer somit ersticken. Insbesondere kommt der Leichtschaum in geschlossen Räumen zum Einsatz.

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Hydroschild

Es ist eine Armatur zur Wasserabgabe. Bauartbedingt wird das unter Druck aus dem Feuerwehrschlauch kommende Löschwasser vor die halbrunde Metallplatte gedrückt und somit im Halbkreis versprüht. Diese bis zu 10 Meter hohe und 30 Meter breite Wasserwand kann zum Abschirmen von Gebäuden bei Wärmestrahlung ebenso dienen, wie auch ein Ausbreiten von giftigen Dämpfen verringern.

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Wenderohr

Ein mobiler Wasserwerfer, der am Boden ohne Personal zur großen Wasserabgabe eingesetzt werden kann. Durch die hohen Volumenströme kann eine hohe Löschwirkung, besonders bei Groß-und Industriebränden erzielt werden.

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Saugschlauch

Mit Saugschläuchen wird Wasser aus einem offenen Gewässer oder einer Zisterne mit der Feuerwehrpumpe angesaugt. Die Schläuche der Größe A sind mit einem Drahtgeflecht umwickelt, damit sie sich beim saugen nicht zusammen ziehen.

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Verteiler

Der Verteiler wird bei der Feuerwehr im Löschangriff mit am häufigsten verwendet. Er dient dazu eine größere Schlauchleitung in 3 kleinere Schlauchleitungen (C- Schläuche) zu unterteilen und diese gegebenenfalls von der Wasserversorgung mittels Niederschraubventilen oder Kugelhähnen zu trennen. Der mittlere Verteilerabgang besitzt ein Reduzierstück, welches je nach Bedürfnissen abgenommen werden kann und somit eine Größere Schlauchleitung (B- Schlauch) angeschlossen werden kann.

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Feuerpatsche

Eines der einfachsten Geräte zum Löscheinsatz und zugleich ein sehr wirksames Mittel bei Wald-und Flächenbränden. Durch die Metallstreifen am Ende des Stiels wird das Feuer am Boden sozusagen ausgestreift. Zur Überbrückung bis zu einer nachhaltigen Löschwasserversorgung, ist sie ein geeignetes Löschhilfsmittel.

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Tragkraftspritze

Eine Tragkraftspritze, auch im Feuerwehrsprachgebrauch als „TS“ bezeichnet ist eine Feuerlöschkreiselpumpe, welche die Besonderheit hat, dass diese von dem Fahrzeug entnommen werden können und an den Einsatzort getragen werden kann. Diese hat einen eigenständigen Verbrennungsmotor, welcher die Pumpe antreibt. Der Hauptverwendungszweck dieser Pumpe, ist die Wasserförderung auf langer Wegstrecke, sowie die Förderung aus offenen Gewässern (Teiche, Seen, Flüsse etc.)

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Druckschlauch

Druckschläuche gibt es in verschiedenen Größen. Die Einteilung geht von A bis D. Der D-Schlauch hat den kleinsten Durchmesser.  Zum besseren Verlegen sind sie doppelt gerollt. In der Schweiz und bei Werksfeuerwehren in Betrieben mit großer Brandlast verwendet man auch A-Druckschläuche.