Abnahme der Leistungsspange der Jugendfeuerwehr

Abnahme der Leistungsspange in Naumburg

Die Leistungsspange zählt zu den höchsten Auszeichnungen in der Jugendfeuerwehr. Die wochenlange Vorbereitung hatte sich am 19. September für 18 Nachwuchsbrandschützer gelohnt. An diesem Sonntag war es nämlich soweit, die Prüfung für das genannte Abzeichen stand an.

Auf dem Sportgelände in Naumburg galt es, das über die Jahre hinweg gelernte Wissen und trainierte Können unter Beweis zu stellen. Bei einer „trockenen“ Löschübung, einem Staffellauf, einer Schnelligkeitsübung mit Rollschläuchen, dem Kugelstoßen und einer Fragerunde gelang es den Jugendlichen die geforderten Punkte einzuholen.

Da aufgrund der Corona-Thematik die letzten beiden Jahrestermine auf vorerst unbekannte Zeit verschoben wurden, war es für viele Mitglieder die letzte Möglichkeit vor dem finalen Übertritt in die Einsatzabteilung an der Veranstaltung, organisiert durch die Kreisjugendfeuerwehrverbände des Kasseler-, Wolfhager- und Hofgeismarer Landes, an der Abnahme teilzunehmen.

Zwei Staffeln aus den Baunataler Stadtteilen Altenbauna und Großenritte sowie eine gemischte Staffel mit Teilnehmern aus Kirchbauna, Hertingshausen und Rengershausen waren angereist.

Nachdem die entsprechenden Nachweise bezüglich des Corona-Schutzkonzepts bei der Anmeldung vorgelegt wurden, konnten die „Spiele beginnen“. Gestartet wurde mit einer Fragerunde, in der die Abnahmeberechtigten das Wissen der Prüflinge testeten. Inhaltlich feuerwehrtechnisch aber auch allgemeinbildend gestalteten sich die Fragen. Weiter ging es mit dem Aufbau einer Saugleitung, zur Wasserentnahme aus Seen, Flüssen oder Löschteichen mit der anschließenden Vornahme von zwei C-Strahlrohren. Hierbei ging es nicht darum, so schnell wie möglich fertig zu sein, sondern so ordentlich und normgerecht wie nur möglich die Übung zu präsentieren. Denn Fehler bedeuteten Punktabzug! Flott hingegen musste die Schnelligkeitsübung von statten gehen. 5 C-Rollschläuche, mit je 15 Meter Länge wurden hintereinander ausgeworfen, gemeinsam verkuppelt, umdrehungsfrei und gerade verlegt. Beim Kugelstoßen und dem 1000 Meter Staffellauf waren Kraft und Ausdauer das Entscheidende.

Es zeigte sich, dass die Jugendwartinnen und Jugendwarte hervorragende Arbeit geleistet haben. Denn alle Nachwuchsbrandschützer konnten am Ende des Tages stolz als Träger der Leistungsspange den Platz verlassen. Stadtjugendfeuerwehr Klaus Ullrich, der selbst als Wertungsrichter mit einem strengen Auge bewertete, freute sich gemeinsam mit Stadtbrandinspektor Ralf Seitz und seinem Stellvertreter Philipp Wagner über diese erbrachte Leistung.